Wenn der Projektbaum lichterloh brennt und die Rauchschwaden weithin zu sehen sind, dann herrscht der Bedarf an Feuerwehr-Männern, die unmittelbare Rettungsaktionen einleiten, um Brände zu löschen. Hier müssen (geplante) Eskalationsstrukturen greifen, eine engmaschige Kommunikation erfolgen sowie die Aktionen wirklich Hand in Hand gehen. Die Intensität ist hoch, die Kosten ebenso, weshalb dieser "Firefighter"-Modus auch nur eine sehr begrenzte Dauer haben sollte.

Neben der aktiven Rettungsmission ist nachgelagert aber auch eine unmittelbare Aufarbeitung zur Ursache des Brandes (Brandherde) einzuleiten. Dies muss durch den Projektleiter erfolgen, der entweder in seinem Risiko-Register bereits fündig wird oder sich fragen muss, warum kritische Fehler oder Abweichungen vom Plan nicht entdeckt wurden. Lässt sich feststellen, dass die Brandursache nicht innerhalb des Projektes isoliert liegt, sondern generelle Strukturen oder Voraussetzungen nicht passen, dann müssen Aktionen außerhalb des eigentlichen Projekts im Sinne eines Change-/Transformationsmanagements angestoßen werden. Diese Aktionen müssen strikt vom eigentlichen Projekt getrennt werden, ggf. muss das Projekt auch pausiert werden.

Um den Ausbruch von Brandherden bereits aktiv zu unterbinden, kann eine kritische Auseinandersetzung aus einem anderen Blickwinkel helfen. Die IT Task Force bietet dazu ihren praxis-erprobten Project Navigator. Details auf www.ittf.at/project-navigator

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