Projekt(leiter)-Leistungen auszulagern, kann richtig sein; es kann aber auch komplett schiefgehen!
Einen externen Dienstleister an Bord zu holen, macht dann Sinn, wenn Kompetenz im Unternehmen fehlt. Es bedeutet eine Auslagerung von definierten Kompetenzen und definierter Verantwortung.
Das Auslagern wird dann zum Problem, wenn sich das interne (Projekt-)Management nicht um die Steuerung des Dienstleisters kümmert, sondern sich komplett aus einem Projekt(bereich) zurückzieht, gedanklich wie repräsentativ, ganz im Sinne: "Die machen das schon!"
Mit diesem Mindset sind Probleme vordefiniert:
Inhaltliche Fehler passieren, weil interne Führung fehlt.
Schwächung des Dienstleisters, weil Ansprechpartner und Entscheider fehlen.
Schwächung der Gesamt-Projektorganisation, weil interne und externe Ressourcen nicht abgestimmt sind.
Das führt unweigerlich zu dem Punkt, an dem das große Fingerpointing und Blaming losgeht ("Die sind schuld!"). Das führt zu Mehrkosten (ggf. mit Anwälten), verzögert das Projekt und kann bis zum kompletten Ende oder Reset führen.
Nur geführte Dienstleister können ihre Expertise effizient und effektiv ausspielen.
Was bei der Planung von Dienstleistern in IT-Projekten zu beachten ist, dazu hilft unser Project Navigator Readiness Audit.
Näheres dazu unter Project Navigator
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